miami

EINBAU, UMBAU, AUFBAU
Mit Roberta Burghardt (disco storage proto), Pedro Coelho, Franziska Ebeler, Dominik Grube, Steffen Klotz, Asli Varol, Martha Wegewitz, coopdisco 2020

coop-disco.net

werk

PRAXIS DESIGN EXPERIMENT
Mit Franziska Dehm, Julia Englert, Felix Egle, Dorothee Halbrock, Luc Knödler, Nina Manz, Kirsten Plöhn, Antje Stokman, Reneé Tribble, Kathrin Wildner, Veit Wolper und vielen mehr ....
In Kooperation mit dem HALLO: Verein für raumöffnende Kultur, der HCU/Architektur+Landschaft & Kultur der Metropole und der Schaltzentrale (experimentelles Stadtteilbureau), 2019

Für WERK bietet das Zählerwerk mit derzeit 4.200 qm viel Raum für unterschiedliche Nutzungen. Zusätztlich kann es mit einer geplanten Aufstockung des bestehenden Gebäudes um zwei Etagen auf rund 6.000 qm Bruttogeschossfläche erweitert werden. Auf fünf Etagen und zusätzlichen Kellerräumen wird WERK eine innovative Funktionsvielfalt ermöglichen: von Bewegungs-, Probenund Sporträumen im und vor dem Haus über Kantine, Veranstaltungsorte, Arbeitsplätze und gemeinschaftlich genutzten Werkstätten ist alles dabei. Zu leistbaren Konditionen bieten wir sowohl langfristig Räume als auch öffentliche Angebote für Menschen, die in Gemeinschaft aktiv werden wollen.

Zu den potentiellen Nutzer°innen gehören Gruppen mit Bewegungs- und soziokulturellen Angeboten (z.B. Hajusom e.V., Tanzgruppen), soziale Träger (z.B. inklusive Tagesförderstätte der Evangelischen Stiftung Alsterdorf), Sportvereine (z.B. Rudervereinigung Bille), innovative Mobilitätsinitiativen (z.B. XYZ Lastenradproduktion) und offene Werkstätten, die sich in ihren Funktionen gegenseitig unterstützen.

WERK wird in enger Zusammenarbeit mit vorrangig lokalen Akteur°innen entwickelt, mit denen parallel zur Sanierung des Gebäudes das Raumprogramm geplant und umgesetzt wird.

hallohallohallo.org/de/werk

stadtleuchten

URBANE SZENOGRAFIE
Mit Angelika Jäkel, platfond a.i.r. 2015

Online-Karte und Atlas der Nachbarschaften: Alle LEUCHTZELLEN tragen sich sukzessive auf der Stadtleuchten-Webseite ein – sie beschreiben ihre Nachbarschaft, den Raum, den sie bespielen wollen, und die Ideen, die sie für ihre Lichtinstallationen haben. So entsteht nach und nach eine interaktive Stadtkarte, die alle Orte sichtbar macht, an denen sich Bürger, Vereine, aktive Gruppen, Verbände, Firmen, Hochschulen, Institutionen oder Behörden aktiv und gemeinsam um ein gelingendes Miteinander in ihrem konkreten Lebensraum kümmern – eine Kartierung nachbarschaftlicher Visionen. Die finale Version der Stadtkarte dient schließlich als Programmheft und Orientierungshilfe für den Abend des Stadtleuchtens. In einem zweiten Schritt entsteht aus dieser Karte ein Karlsruher „Atlas der Nachbarschaften“ . Die gesammelte Darstellung aller Leuchtzellen dokumentiert somit den Ist-Zustand städtischer Nachbarschaften im Jahre 300 der Stadtgeschichte Karlsruhes.

In einem kuratorischen Prozess werden im Vorfeld 8 (- 15) Initial-Leuchtzellen identifiziert/initiiert und moderiert, die stellvertretend für (bestimmte) neue Tendenzen von Nachbarschaften im städtischen Kontext der Stadt Karlsruhe stehen. Diese Orte in der Stadt erfahren am Abend des Stadtleuchtens eine besondere Inszenierung, begleitet vom team SL sowie einer Gruppe von Künstlern und Szenographen.

www.stadtleuchten-ka.de

fashion (x): dressed for discourse

SZENOGRAFIE
Mitarbeit an der Ausstellung und diskursiven Modenschau in der alpha nova kulturwerkstatt & galerie futura, Studio Staartster & ME ! /... , Berlin 2013

Fashion x - Genderkritische Perspektiven auf Kleidung und Mode war eine zweiwöchige Veranstaltungsreihe mit Workshops, Performances, Filmpräsentationen, Vorträgen, Diskussionen und einer „diskursiven Modeschau“.

Die Formate gruppieren sich um zwei Kernthemenfelder: Das erste fokussiert die Verknüpfung von Kleidung/Mode und Identität aus geschlechterkritischer Perspektive. Das zweite beleuchtet die feminisierte Produktion von Kleidung/Mode im globalen Kontext und fragt nach den Potentialen, ausbeuterische Produktions- und Vermarktungsnormen nicht nur zu reflektieren, sondern diese auch mittels z.B. fairer Kampagnen und alternativer Produktionsstrategien zu unterlaufen. Das Gesamtprojekt mündete im dritten Teil in einer „diskursiven Modenschau“, in der beide Themenfelder miteinander in Beziehung gesetzt und diskutiert wurden. Dabei steht die Frage nach machtvollen Strukturen zentral, die Kleidung/Mode sowohl als Ausdruck von Identität und Zugehörigkeit als auch im Rahmen ihrer Produktion bestimmen.

In Kooperation mit den teilnehmenden Labels, Modedesignerinnen und Künstlerinnen wurde eine kuratierte und moderierte Modenschau mit den Kollektionen der Teilnehmenden gestaltet. Die diskursive Modenschau wurde als ein Format eingeführt, das in spielerischer Form Fragenstränge aufgreift und in praktischen Gestaltungsentwürfen umsetzt.

galeriefutura.de/fashion-x-genderkritische-perspektiven-auf-kleidung-und-mode

golden dress

ME ! / on demand ... kollektion für maßanfertigungen

Beim Konstruieren von Schnittmustern auf die Masse des Körpers wird eine Projektion der gerundeten Volumen im Masstab 1/1 auf ein flaches Papier gezeichnet. Beim Übertragen der Zeichnung auf einen weichen, sich immer leicht bewegenden Stoff stellt sich eine Unschärfe gegenüber der Konstruktionszeichnung ein; das Zusammennähen des Stoffzuschnitts erhöht diesen Effekt und wirft vielleicht die Frage nach einem Zusammenhang auf zwischen dem unscharfen Teil im Entwurf, der eine Aneignung durch die Nutzer°in ermöglicht, und dem Äquivalent dazu beim Kleidungsstück...

ME ! / ... on demand ist eine Kollektion für Maßanfertigungen. Zehn Prototypen sind aus klassischen Basisschnitten als Lehrstücke am eigenen Leib entwickelt und auf Stoffeigenheiten und persönliches Körpergefühl reagierend zu autonomen Kleiderentwürfen weitergedacht worden. Zur materiellen Umsetzung der Entwürfe dienen Designerfabrikverkäufe in Antwerpen, afrikanische Boutiquen in Brüssel oder Karstadt am Hermannplatz in Neukölln zugleich als Einkaufsorte und Inspirationsquelle. Durch jede weitere Auftragsarbeit in Maßanfertigung wächst die Kollektion weiter.

ME ! / ... ist ein Projekt von Studio Staartster BRLN. Die Kleidungsstücke von ME ! / ... sind als schrittweise Konzeptentwicklung aus dem Arbeits- und Lebenskontext von Studio Staartster enstanden, 2009 in Brüssel gegründet. Das Studio beschäftigt sich unabhängig von technischer Spezialisierung mit räumlichen Konzepten auf allen Maßstabsebenen, von Körperhülle 1 : 1 bis Seekarte 1 : 200 000, und motiviert sich aus dieser Kontinuität, innerhalb derer das Entwerfen und Produzieren von Kleidung als eine von vielen möglichen Stationen gesehen wird.

ellen's kitchen

MASTERPLAN & INNENAUSBAU
Mit Ester Goris, Studio Staartster 2011

Unbau eines Brüsseler Stadthauses , Erweiterung des Treppenhauses zur Wohnküche und Anbindung zweier Wohnstudios in Souterrain und Hochparterre.

Die Küche wird ins Treppenhaus erweitert, eine Daunendeckentür dient dem thermischen Abschluß im Winter. Schiebelemente lassen die Küche bei Bedarf verschwinden. Die Studios in Souterrain und Hochparterre erhalten eine gemeinsame Kitchenette, die sich aus dem bestehende Marmorboden herausfaltet. Ein Fenster mit Bank ermöglicht Kommunikation zwischen den Küchen und verstärkt die räumlichen Verschränkungen im Haus.

studioestergoris.com

woning met muziekstudio

UMBAU & ANBAU
Mit Ester Goris
Studio Staartster 2011

Um das in den 70er Jahren komplett überdeckelte Gartengrundstück in eine Wohnung mit Musikstudio zu transformieren, wird in Verlängerung der thermisch geschlossenen ehemaligen Kutschendurchfahrt ein patioartiger Garten über die gesamte Tiefe des Grundstücks zur Belichtung der Wohnräume freigehalten.

Im Bestandsgebäude beginnend reihen sich die verschiedenen Raumprogramme entlang des 6 Meter schmalen Grundstücks auf: Bad, Schlafzimmer, Küche, Wohnbereich und Musikstudio. Wohnraum und Studio sind zum neuen Garten hin vollständig verglast und werden entlang der Grundstückswand durch einen langen Holzschrank begleitet. Das Zentrum bildet ein Kochmöbel, das um die alte Küchenwand greift und das ehemalige Fenster zum Hof mit aufnimmt.

Ein schwerer Samtvorhang wurde zusammen mit den Schiebeglaselementen so konzipiert, daß eine geräuschschluckende Haut sowohl zu den anderen Wohnräumen als auch zur Nachbarschaft hin wirksam wird. Die Schichtung von Alt und Neu sowie Innen und Außen soll die Bewohner zu verschiedenen Varianten der Aneignung inspirieren.

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symposium huis perrekes

SZENOGRAFIE UND ORCHESTRIERUNG

Mit Ester Goris und Arnaud Hendrickx, Studio Staartster 2011

AUFSTELLUNG 1: FILM
Im Raum werden 9 Kammern verteilt > In jeder Kammer finden 16 Personen und ein Bildschirm Platz > Die Bestuhlung ist in jeder Kammer neu orientiert > Der Raum ist abgedunkelt.

AUFSTELLUNG 2: FORUM
Fünf konzentrische Kreise füllen den Raum > Die Stühle sind zur Mitte hin orientiert > Die Mitte ist leer > Die Bildschirme und Möbel werden an 3 Orten totemartig aufeinandergestapelt, Standbild > Die Verdunkelungspanele werden teilweise geöffnet.

AUFSTELLUNG 3: DINER
Der Raum wird als Speisesaal eingerichtet > Die Tische werden weiß eingedeckt > Das Buffet wird aufgebaut > Die Panele werden vollends geöffnet, der Raum ist hell.

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