ellen's kitchen

MASTERPLAN & INNENAUSBAU
Mit Ester Goris, Studio Staartster 2011

Unbau eines Brüsseler Stadthauses , Erweiterung des Treppenhauses zur Wohnküche und Anbindung zweier Wohnstudios in Souterrain und Hochparterre.

Die Küche wird ins Treppenhaus erweitert, eine Daunendeckentür dient dem thermischen Abschluß im Winter. Schiebelemente lassen die Küche bei Bedarf verschwinden. Die Studios in Souterrain und Hochparterre erhalten eine gemeinsame Kitchenette, die sich aus dem bestehende Marmorboden herausfaltet. Ein Fenster mit Bank ermöglicht Kommunikation zwischen den Küchen und verstärkt die räumlichen Verschränkungen im Haus.

studioestergoris.com

orte ambulanten wohnens

DIPLOMARBEIT
Eine Strategie zur Erfindung neuen Wohnraums am Bahnhof Shibuya, Tokio

Lehrstuhl für Städtebau und Entwerfen, Prof. Alex Wall, Prof. Alban Janson, Universität Karlruhe, erster Archpluspreis 2001

Anhand Tokyos spezifischer Wohnkonditionen innerhalb eines hochkomplexen Erschliessungssystems am Bahnhof werden sowohl neue Formen als auch neue Orte des Wohnens aufgespürt. Leitendes Bild ist die Vorstellung vom Sofa auf der Strasse, von Nachbarschaft in Konfrontation mit Anonymität und den Qualitäten, die daraus für den Bewohner erwachsen.

Diese Suche beginnt im stadtanalytischen, um über den architektonischen Masstab zu einem Entwurf für ein Möbel zu gelangen. Auf diesem Wege werden sowohl stadtplanerische Instrumentarien vorgeschlagen, als auch über konkrete Eingriffe am Bahnhof eine neue Art von zu Hause in den zahlreichen Nischen und Resträumen um und in den Verkehrsadern der zeitgenössischen Städte aufgezeigt.

These: das Wohnzimmer im Bahnhof . .
Oder wie weit kann die Interaktion zwischen Wohnraum und Stadtraum gehen? Sind die Auslagerung von Funktionen des Wohnens in den Stadtraum und die Konfrontation des Wohnraums mit dem Stadtraum eine Möglichkeit, die urbane Dichte in den Bahnhöfen Tokyos als Wohnumfeld nutzbar zu machen und somit die Stadt unter Beibehaltung ihrer vernetzenden Qualitäten wieder kompakter werden zu lassen?

Was bleibt vom Haus.

archplus.net/home/archiv/artikel/46,113,1,0.html